Ich weiß nicht so richtig, was ich schreiben soll. Viele Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, habt ihr schon in Worte gefasst.
Wenn ich eure Kommentare lese, dann weiß ich, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, dieses Trainingslager zu planen und durchzuführen. Das zeigt mir auch ein Blick auf die Anmeldungen zu den kommenden Veranstaltungen. Ihr seid alle sehr motiviert und so soll es auch sein!
Für uns als Trainer ist ein solches Feedback sehr wichtig. Es ist schon eine Herausforderung, einer solch bunt zusammengemischten Gruppe vom Anfänger bis hin zum Leistungssportler ansprechende Trainings zu bieten, bei denen jeder etwas lernen und für sich herausholen kann.
Eure Begeisterung motiviert mich immer wieder, viel mehr als nur meine Freizeit in diese Trainerarbeit zu investieren.
Mir gefällt an einem solchen TL vor allem, dass man
Zeit hat um Übungen zu machen, die niemals in ein normales 2Stundentraining reinpassen; auch mal eine Strecke
nur abzugehen und dabei jede Einzelheit auf der Karte auch im Gelände zu entdecken.
Ich war schon sehr angetan von euren Strecken, die ihr selber geplant und wo ihr selber die Posten gesetzt habt. Posten setzen und Posten anlaufen sind nämlich zwei verschiedene Paar Schuhe, aber ihr habt das ganz souverän gemeistert! Bravo Anna, Luisa, Chiara, Dirk, Julien, Kerstin und Ronja!
Super war auch die Stimmung innerhalb der Gruppe und das Essen und ich habe es genossen, mich einfach an den Tisch setzen zu können, ohne vorher am Herd gestanden zu haben. Vielen Dank all den Meisterköchen!
Wenn ich dieses TL mit den bisherigen vergleiche, kommen mir lauter Superlative in den Sinn
- größte Brötchentüte
- mehr Teilnehmer als je zuvor
- größter Milcheinkauf (konnte glücklicherweise den Rest wieder umtauschen)
- kleinste Küche
- geräumigster Schlafraum (im Gegensatz zu unserem TL 2006 in Flandern)
- jüngster Schnitzelbrater (erst 11 Jahre)
- höchster Spielkartenverschleiß
- kniffligste Sprintläufe
- steilste Hänge
- tiefste Täler
- trockenste Bachläufe
- aromatischste Wilderdbeeren
- freundlichste
‚Sprintkartenbewohner’
- hilfbereitester JWOC-Direktor
- die wenigsten Bäckereien
- höchster Spülwasserverbrauch
- frühester Hahnenschrei
- tollster Teamgeist
- coolste Jugendherberge
- die meisten Tunnels
- größte Pizza
- höchster Nutellaverzehr
- freundlichste Herbergsmutter
- neidischster Pizzeriabesitzer (direkt neben unserer Pizzeria)
- und, und, und
Leider geht alles irgendwann vorbei, aber die Erinnerung bleibt und die Vorfreude auf den nächsten Italientrip! Es dauert nur noch 10 Monate und 2 Wochen bis zum
'JWOC' und den
'5 Tage der Dolomiten'

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